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NINA ANSARI, KÜNSTLERIN

 

Nina Ansaris OEuvre ist vielschichtig und umfasst die Medien Fotografie, Film, Installation und Malerei. Die 1981 in Teheran geborene und in Deutschland aufgewachsene Künstlerin thematisiert in ihren Arbeiten immer wieder autobiographische Erinnerungen, wie den Krieg, Fragen der Identitätszugehörigkeit und der Wirklichkeitsentstehung. Durch ihren multikulturellen Hintergrund gelingt es ihr mittels verschiedener Medien eine visuelle Welt zum Leben zu erwecken, die sich in einem Wechselspiel zwischen Orient und Okzident offenbart. (Anne Zdunek)

 

www.ninaansari.com

 

Credits: Blauer Ozean No.3, 2015 // Munition No.16, 2014 // Camouflage No.2, 2006–2008



KATHARINA ARNDT, KÜNSTLERIN

 

Katharina Arndt reflektiert in ihrer künstlerischen Arbeit das Leben als KonsumMensch und Frau in Westeuropa. Inhaltliche Schwerpunkte sind die kritisch-ironische Auseinandersetzung mit Themen wie Geschlechterrollen, Konsumverhalten oder Selbstfindung. Ihre Bild- und Textwelten stammen aus der Alltagskultur wie z.B. Hollywoodfilmen oder Werbeslogans. Sie setzt diese in großformatigen Zeichnungen und Text-Objekten um. Die Arbeitsmaterialien sind Lackfolie, Neonstifte, LEDs, Strass, Acrylglas. Die Werkstoffe an sich sind kühl und schick und repräsentieren als Medien das 21. Jahrhundert.

 

www.katharina-arndt.com

 

Credits: NOT CRY IN PUBLIC", 2011 // Ausstellungsansicht galerie t "flesh & blood",  zu sehen: "Mädchen mit Axt", 2014, "Stillleben mit Fleisch # 9", 2015, "ungeduldig/pathologisch/postkoital", 65x65cm, 2011 // Stillleben mit Fleisch # 6", 2015



DIANA ARTUS, KÜNSTLERIN

 

Die Künstlerin Diana Artus beschäftigt sich mit der Wahrnehmung von Städten und deren Vorstellungsbildern ebenso wie mit Strukturen von Narration, Erinnerung und Selbstkonstitution. Ihr besonderes Interesse gilt der Wechselwirkung von Stadtraum und Stimmung; sie betrachtet Architekturen und Straßenszenen aus einem assoziativ-metaphorischen Blickwinkel. Ihre Fotografien bilden das Ausgangsmaterial eines kreativen Prozesses, dessen Resultate Neuinterpretation urbaner Phänomene und architektonischer Körper in Form von skulpturalen Bildobjekten und Bildern von Bildern sind.    

 

www.dianaartus.de

 

Credits: "There is tiresome, but attractive" (2015, Ausstellungsansicht) // "Elegantly successful" (2015) // "Circling around objet petit a" (2013/15) // Fotos: mit freundlicher Genehmigung der Künstlerin



NINA BARGE, KUNSTHISTORIKERIN, MODERNE KUNST

 

Nina Barge studierte Kunstgeschichte, Literatur- und Medienwissenschaften in Konstanz, Madrid und Düsseldorf. Sie arbeitete in der Galerie Hans Mayer, Düsseldorf und bei Van Ham Kunstauktionen in Köln, bevor sie nach Berlin wechselte. Seit 2012 ist sie bei Grisebach Auktionen tätig.

 

www.grisebach.com

 



ALEXANDRA BAUMGARTNER, KÜNSTLERIN

 

Ausgangsmaterial der Arbeiten von Alexandra Baumgartner sind gefundene anonyme Fotografien und Magazinausschnitte, sowie Mobiliar und Alltagsgegenstände, die sie kombiniert und in einen neuen Kontext stellt. An den gefundenen Vorlagen und Gegenständen interessiert sie nicht die ursprüngliche Aussage oder deren inhaltlicher Zusammenhang, vielmehr versucht sie einen gewissen Gefühlszustand und einen neuen (inhaltlich und/oder formalen) Zusammenhang herauszufiltern. Thema ihrer Arbeiten sind psychische und moralische Abgründe, der physische Verfall des Menschen, Vergänglichkeit, Beziehungsgeflechte, Grenzzustände, Kontrollverlust und Ängste.

 

www.alexandrabaumgartner.com   

 

Credits: Entreakt, 2014 // Intervall, 2015, Foto: Geo Reisinger // Crucifixion (36Watt), 2015, Foto: Catharsistudio



JANINE BEAN, GALERISTIN

 

Janine Bean, geboren 1974, wuchs auf in Mecklenburg in der ehemaligen DDR. 1994 zog sie nach Berlin, wo sie zunächst für zwei Jahre in der „Galerie am Wasserturm“ arbeitete. Nachdem sie ihr Studium der Museologie an der FhTW Berlin im Jahr 2000 beendigt hatte, begann sie mit verschieden Künstlern und Künstlergruppen zusammenzuarbeiten. 2004 gründete sie schließlich die janinebeangallery. Seit dem organisiert und kuratiert Janine Bean regelmäßig nationale und internationale Ausstellungen und Projekte. 

Als Kuratorin und Galeristin fördert sie junge und etablierte Kunst. Für Bean ist die enge Zusammenarbeit mit den Künstlern wichtig und notwendig, um Themen zu entwickeln. Oftmals und idealerweise ergibt sich daraus eine gegenseitige Inspiration zwischen Künstlern und Galeristin.

 

www.janinebeangallery.com

 

Credits: Porträt in der Ausstellung von Grigori Dor, The Archeology of Dreams and Desires, 2015, Foto:  Matthias Bergemann // Ausstellungsansicht: Fairytale of Berlin, Los Angeles, 2009



HANNAH BECK-MANAGETTA, KURATORIN, AUTORIN, PROJEKTMANAGERIN

 

Hannah Beck-Mannagettas aktuelles Ausstellungsprojekt 2016 “Über die Unmöglichkeit des Seins” in der Kunsthalle Exnergasse, Wien, entwickelte sie, ebenso wie das interdisziplinäre Führungsformat „Walk the Talk“, erstmals 2014 für die KH Berlin Weißensee, gemeinsam mit Lena Fließbach. 2008-13 war sie Co-Direktorin der Galerie Metro, Berlin. Zuletzt kuratierte sie die Gruppenausstellung „Freitag, der 13. | 13 – יום שישי ה“ bei C1, Berlin. Ehrenamtlich verschafft sie seit 2007 als Vorsitzende des Vereins JungeMeister.net jungen Leuten einen Blick hinter die Kulissen des Berliner Kunstbetriebs.    

 

www.metro-berlin.net

www.jungemeister.net

www.hannahbeckmannagetta.com    

 



META MARINA BEECK, KUNSTHISTORIKERIN UND KURATORIN

 

Meta Marina Beeck studierte Kunstgeschichte und Deutsche Literatur an der Humboldt-Universität zu Berlin und Chinesische Sprache an der Peking Universität, V.R. China. Ihr Kunstgeschichtsstudium beendete sie mit der Arbeit»Notation als visuelle Denkform – John Cage, Allan Kaprow and Trisha Brown«. Verschiedene Studien- und Forschungsaufenthalte führten sie immer wieder zurück nach China und seit 2015 auch in den Iran. 2015/2016 war sie wissenschaftliche Volontärin an der Kunsthalle Bielefeld. Aktuell promoviert sie an der Humboldt-Universität zu Berlin über die Deutsche Konzeptkünstlerin Anna Oppermann. Ihre Forschungsschwerpunkte sind: Notationssysteme in der Kunst des 20. Jahrhunderts, Videokunst, Zeitgenössische Kunst in China, Kunst und Propaganda, Feministische Avantgarde.

 

Credits: Exhibition view, Yuzheng Cheng: »A Historic Studio Of A Drunk Genius«, 2017, photo: Yuzheng Cheng // portrait, Yuzheng Cheng: »Meta Marina Beeck, Art Historian, Accidentally Spilled Wine on the Table While Flipping Through a Jackson Pollock Catalogue«, Oil on canvas, 45 x 40 cm, 2014.

 



ANNE BITTERWOLF, KUNSTHISTORIKERIN 

 

Anne Bitterwolf studierte Kunstgeschichte, Neuere Deutsche Literatur sowie Publizistik und Kommunikationswissenschaften an der Freien Universität Berlin und der Università degli Studi di Napoli – L’Orientale, Italien. Während ihres Studiums gründete sie den Blog On the Subject of... und war Redakteurin der Berliner Sektion von artcards.cc. Aktuell ist sie die Referentin des Direktors der Berlinischen Galerie. Zu ihrem Aufgabenspektrum gehört neben der kuratorische Assistentin des Direktors bei diversen Ausstellungen die Betreuung des Raums für Videokunst. Sie ist zudem Lehrbeauftragte der Humboldt Universität Berlin.

 

www.berlinischegalerie.de



YVON CHABROWSKI, KÜNSTLERIN

 

In ihren Videoinstallationen und Fotografien erforscht Yvon Chabrowski die Konstruktion von Realitäten und historischem Bewusstsein in einer von Medien bestimmten Gesellschaft. Dafür transformiert die Künstlerin Medienbilder in bewegte Bilder, die als Projektionen in den Ausstellungsraum gebracht werden. Die Projektionen werden, durch die lebensgroße Abbildung der Menschen in ihnen, als ein Gegenüber räumlich erfahrbar, sodass die Betrachter selbst Teil der Performance dieser Bilder werden.

 

www.chabrowski.info

 

Credits: "Entführung",Installationsansicht, 2007 © Yvon Chabrowski & VG Bild-Kunst, 2016 // "Afterimage/Protest", Installationsansicht, © Yvon Chabrowski & VG Bild-Kunst, 2016



CHRISTA JOO HYUN D’ANGELO, KÜNSTLERIN

 

Christa Joo Hyun D'Angelo ist eine amerikanische Künstlerin, die in Busan, Südkorea, geboren wurde. D'Angelos Arbeit umfasst eine forschungsbasierte Praxis der Repräsentationspolitik in Bezug auf Klasse, Rasse, Sexualität und Geschlecht. Ihre Arbeit untersucht postkoloniale Themen und die Intersektionalität von Migration und Sexualität durch Installation, Video, Skulptur und Papierarbeiten. Sie wurde in Artforum, Art in Amerika, New York Times und im Centre for Contemporary Art in Glasgow, Volta Artfair, Somos Artspace und The Screen City Biennial ausgestellt und war 2014 Stipendiatin des District Berlin.

 

www.christajdangelo.com

 

Bilder: Porträt // Ausstellungsansicht:  Winner Takes All, Alpha Nova Galerie, Berlin 2016 // Installationsansicht, Marit, 2014 // Past Present Tense Image Still, 2015



SARAH E. DAVIES, KURATORIN

 

Sarah E. Davies ist freie Kuratorin und Beraterin aus Melbourne und lebt seit 2008 in Berlin. Sie studierte Innenarchitektur an der RMIT Universität in Melbourne und Architektur an der Kunstakadamiets Arkitektskole in Kopenhagen. Sie hat für und mit verschiedenen Galerien und Kunstorganisationen gearbeitet. Insbesondere leitete sie Circle Culture Galerien in Berlin und Hamburg als Galerie Managerin und Co-Kuratorin zwischen 2009 und 2013. 2014 bis 2016 arbeitete sie für die CFA Galerie in Berlin. Sie produziert momentan den Katalog für die Ausstellungsreihe „THE BEACH“, welche ihre zwei Iterationen in Berlin und Melbourne hatte. Darüber hinaus arbeitet sie mit der Künstlerin Gretta Louw an einem Projekt der digitalen Kunst mit dem Titel the online body IRL zusammen.

 

Photo Credits: Portrait by Antje Taiga Jandrig // The Beach II: Nicky Broekhuysen & Joseph L. Griffiths, Bus Projects, Melbourne, by Christo Crocker // Cecily Brown: The Sleep Around and the Lost and Found, Courtesy CFA, Berlin, by Jens Ziehe // Curate Curiosity - Final Student Exhibition, RMIT Design Hub, Melbourne, by Alis Garlick // Jonathan Yeo: Under My Skin, Courtesy Circle Culture Gallery, Berlin, by Uwe Walter



LIZZA MAY DAVID, KÜNSTLERIN

 

www.lizzamaydavid.com

 

Credits: Porträtfoto © Mark Arvin // Painting in forest #2 - Animal Look, 2016 // Painting and Research - Studioshot, 2015 



THEA DYMKE, MARKETING UND KOMMUNIKATION, SCHLOSS BIESDORF

 

Thea Dymke arbeitet an der Neu-Positionierung und kommunikativen Ausrichtung des Berliner ZKR – Zentrum für Kunst und öffentlichen Raum Schloss Biesdorf. Die neue Institution widmet sich zeitgenössischer Kunst und Kunst aus der DDR, um das Zusammenspiel von Kunst, Architektur und öffentlichem Raum auszuloten. Wie auch in ihrer vorherigen Tätigkeit beim Bundesverband Deutscher Galerien (BVDG) betreut sie die Kommunikationskanäle und strebt danach, Austausch, Innovation und Zusammenarbeit in der Kunstszene zu fördern. Ein inhaltlicher Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf der Digitalisierung und deren Auswirkungen auf den Kunstbetrieb.

 

 

Credits: Buchcover 40 Jahre BVDG, 2015 // Veranstaltung "BVDG im Dialog", Galerie Commeter, Hamburg, 07/2014, (v.l.):  T. Levy, Prof. B. Kisseler, T. Dymke, B. A. Kaufmann, Foto: Bildagentur Abi Schmidt // Schloss Biesdorf, Foto: Lutz Wasserkampf




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